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Homo absconditus : Helmuth Plessners Philosophische Anthropologie im Vergleich / Hans-Peter Krüger.

By: Krüger, Hans-Peter [author.].
Material type: TextTextPublisher: Berlin ; Boston : De Gruyter, [2019]Copyright date: ©2020Description: 1 online resource (XIII, 673 p.).Content type: text Media type: computer Carrier type: online resourceISBN: 9783110666373.Subject(s): Anthropozentrismus | Philosophical anthropology | Philosophiegeschichte | Philosophische Anthropologi | Transhumanismus | anthropocentrism | history of philosophy | transhumanism | PHILOSOPHY / History & Surveys / ModernAdditional physical formats: No title; No titleOnline resources: Open Access | Cover
Contents:
Frontmatter -- Vorwort -- Inhalt -- Einführung: Lebenswissenschaft, Globalisierung und künftige Geschichtlichkeit. Zur Aktualität von Plessners Philosophischer Anthropologie im Vergleich -- Teil I: Die naturphilosophische Fundierung der personalen Lebenssphäre -- Vorwort zum ersten Teil -- 1. Einführung in und Überblick über das naturphilosophische Hauptwerk Die Stufen des Organischen und der Mensch -- 2. Von den Grenzen des Lebendigen in der Naturphilosophie zu den Grenzen im Lachen und Weinen in der Kulturphilosophie -- 3. Die anthropologischen Grundgesetze als Abschluss der Stufen des Organischen und der Mensch -- 4. Ausblick aus den Stufen auf Plessners Gesamtwerk und die aktuelle Diskussionslage -- 5. Das Projekt einer transdisziplinären Rahmenwissenschaft von der Personalität aus den 1920er Jahren und seine Neubegründung heute -- 6. Plessners Freud-Kritiken. Zum Verhältnis zwischen Philosophischer Anthropologie und klassischer Psychoanalyse -- 7. Differenzierungen zwischen geschlossener Umwelt und offener Welt: Zum Verhältnis zwischen der Philosophischen Anthropologie und Uexkülls neuer Biologie der Umwelten -- 8. Philosophische Anthropologie als Rahmen für die heutige Hirn- und Verhaltensforschung: Zwischen Mitmachen, Nachmachen und Nachahmen -- 9. Die selbstreferenzielle Funktionsweise des Gehirnes als Korrelat. Die hermeneutische Entdeckung und das kausal-explanatorische Missverständnis der neurobiologischen Hirnforschung -- 10. Embodied, embedded, extended und enactive Kognition in der personalen Lebensführung. Zur Einordnung der Kognitionswissenschaften aus Sicht der Philosophischen Anthropologie -- Teil II: Die sozial- und kulturphilosophische Fundierung personaler Lebensformen -- Vorwort zum zweiten Teil -- 11. Die Individualisierung der Personalität im Medium von Rollen -- 12. Die Personalisierung der Individualität im Medium von Rollen -- 13. Liebe. Bewegt werden in der Erfüllung des Kategorischen Konjunktivs -- 14. Menschliches Sterben -- 15. Die Körper-Leib-Differenz von Personen: Exzentrische Positionalität und homo absconditus -- Teil III: Die geschichtsphilosophische Fundierung der personalen Lebenssphäre -- Vorwort zum dritten Teil -- 16. Die Unergründlichkeit des künftigen geschichtlichen Lebens als Erkenntnisprinzip und Erkenntnispraxis der Geisteswissenschaft -- 17. Die säkulare Fraglichkeit des Menschen im globalen Hochkapitalismus - Zur Philosophie der Geschichte in Plessners Philosophischer Anthropologie -- 18. Kritische Anthropologie? - Zum Verhältnis zwischen Philosophischer Anthropologie und Frankfurter Kritischer Theorie -- 19. Die doppelte Kritik der Philosophischen Anthropologie und die Vieldeutigkeit des theoretischen Anti-Humanismus -- Teil IV: Ausgewählte Vergleiche der Philosophischen Anthropologie mit anderen Philosophien -- Vorwort zum vierten Teil -- 20. Moderne Forschungsverfahren und ihr Widerstreit im Zeichen der Würde: Helmuth Plessners erste Transformation der kantischen Kritik der Urteilskraft (1920) -- 21. Von generöser Souveränität im europäischen Geist. Helmuth Plessners natur- und geschichtsphilosophische Kritik an Nietzsches Anthropo-Genealogie -- 22. Existenz als exzentrische Lebensform? - Zum Vergleich der Philosophien von Karl Jaspers und Helmuth Plessner -- 23. De-Zentrierungen und Ex-Zentrierungen. Die quasi-transzendentalen Unternehmungen von Heidegger und Plessner heute -- 24. Wie wird die geistige Lebensform von Menschen in der Natur wirklich möglich? - Parallelen zwischen John Dewey und Helmuth Plessner -- 25. Das Öffentliche. Die Konzeptionen von John Dewey und Helmuth Plessner im Vergleich -- Bibliographie -- Nachweise und Danksagungen -- Personenverzeichnis und Sachregister
Summary: Die Originalität von Helmuth Plessners Philosophie besteht darin, dass sie die praktisch nötigen Ermöglichungsstrukturen und Grenzen anthropologischer Vergleiche in der personalen Lebensführung aufdeckt. Sie leistet diese Rekonstruktion, indem sie phänomenologische, hermeneutische und dialektische Methoden kombiniert, um qualitative Grenzerfahrungen, deren Deutung und Interpretation philosophisch untersuchen zu können. Theoretisch setzt diese Untersuchung auf die lebenspraktische These, dass sich das Wesen des Menschen nicht feststellen lässt, sondern auch künftig der personalen Lebensführung unergründlich bleibt. Die naturphilosophische Fundierung bioanthropologischer Vergleiche legt die exzentrische Positionalität als den Ermöglichungs- und Begrenzungsgrund frei. Die sozial- und kultur-philosopische Fundierung sozial- und kultur-anthropologischer Vergleiche rekonstruiert das privat-öffentliche Doppelgängertum von Personen in ihrer Mitwelt als diesen Grund. Die geschichtsphilosophische Fundierung politisch-anthropologischer Vergleiche legt zumindest immanent transzendente Utopien als denjenigen Ermöglichungs- und Begrenzungsgrund frei, der sich dem Umgang mit einem globalen Hochkapitalismus gewachsen zeigen kann.Summary: This volume examines the specifics of Plessner's philosophy in comparison with the conceptions of Dewey, Freud, Habermas, Heidegger, Jaspers, Kant, Nietzsche, v. Uexküll and today's brain, cognition and behavioral research. It shows how philosophical anthropology overcomes the speciesism, ethnocentrism, anthropocentrism of modernity in favour of a common and open future of personal life forms.
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Frontmatter -- Vorwort -- Inhalt -- Einführung: Lebenswissenschaft, Globalisierung und künftige Geschichtlichkeit. Zur Aktualität von Plessners Philosophischer Anthropologie im Vergleich -- Teil I: Die naturphilosophische Fundierung der personalen Lebenssphäre -- Vorwort zum ersten Teil -- 1. Einführung in und Überblick über das naturphilosophische Hauptwerk Die Stufen des Organischen und der Mensch -- 2. Von den Grenzen des Lebendigen in der Naturphilosophie zu den Grenzen im Lachen und Weinen in der Kulturphilosophie -- 3. Die anthropologischen Grundgesetze als Abschluss der Stufen des Organischen und der Mensch -- 4. Ausblick aus den Stufen auf Plessners Gesamtwerk und die aktuelle Diskussionslage -- 5. Das Projekt einer transdisziplinären Rahmenwissenschaft von der Personalität aus den 1920er Jahren und seine Neubegründung heute -- 6. Plessners Freud-Kritiken. Zum Verhältnis zwischen Philosophischer Anthropologie und klassischer Psychoanalyse -- 7. Differenzierungen zwischen geschlossener Umwelt und offener Welt: Zum Verhältnis zwischen der Philosophischen Anthropologie und Uexkülls neuer Biologie der Umwelten -- 8. Philosophische Anthropologie als Rahmen für die heutige Hirn- und Verhaltensforschung: Zwischen Mitmachen, Nachmachen und Nachahmen -- 9. Die selbstreferenzielle Funktionsweise des Gehirnes als Korrelat. Die hermeneutische Entdeckung und das kausal-explanatorische Missverständnis der neurobiologischen Hirnforschung -- 10. Embodied, embedded, extended und enactive Kognition in der personalen Lebensführung. Zur Einordnung der Kognitionswissenschaften aus Sicht der Philosophischen Anthropologie -- Teil II: Die sozial- und kulturphilosophische Fundierung personaler Lebensformen -- Vorwort zum zweiten Teil -- 11. Die Individualisierung der Personalität im Medium von Rollen -- 12. Die Personalisierung der Individualität im Medium von Rollen -- 13. Liebe. Bewegt werden in der Erfüllung des Kategorischen Konjunktivs -- 14. Menschliches Sterben -- 15. Die Körper-Leib-Differenz von Personen: Exzentrische Positionalität und homo absconditus -- Teil III: Die geschichtsphilosophische Fundierung der personalen Lebenssphäre -- Vorwort zum dritten Teil -- 16. Die Unergründlichkeit des künftigen geschichtlichen Lebens als Erkenntnisprinzip und Erkenntnispraxis der Geisteswissenschaft -- 17. Die säkulare Fraglichkeit des Menschen im globalen Hochkapitalismus - Zur Philosophie der Geschichte in Plessners Philosophischer Anthropologie -- 18. Kritische Anthropologie? - Zum Verhältnis zwischen Philosophischer Anthropologie und Frankfurter Kritischer Theorie -- 19. Die doppelte Kritik der Philosophischen Anthropologie und die Vieldeutigkeit des theoretischen Anti-Humanismus -- Teil IV: Ausgewählte Vergleiche der Philosophischen Anthropologie mit anderen Philosophien -- Vorwort zum vierten Teil -- 20. Moderne Forschungsverfahren und ihr Widerstreit im Zeichen der Würde: Helmuth Plessners erste Transformation der kantischen Kritik der Urteilskraft (1920) -- 21. Von generöser Souveränität im europäischen Geist. Helmuth Plessners natur- und geschichtsphilosophische Kritik an Nietzsches Anthropo-Genealogie -- 22. Existenz als exzentrische Lebensform? - Zum Vergleich der Philosophien von Karl Jaspers und Helmuth Plessner -- 23. De-Zentrierungen und Ex-Zentrierungen. Die quasi-transzendentalen Unternehmungen von Heidegger und Plessner heute -- 24. Wie wird die geistige Lebensform von Menschen in der Natur wirklich möglich? - Parallelen zwischen John Dewey und Helmuth Plessner -- 25. Das Öffentliche. Die Konzeptionen von John Dewey und Helmuth Plessner im Vergleich -- Bibliographie -- Nachweise und Danksagungen -- Personenverzeichnis und Sachregister

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Die Originalität von Helmuth Plessners Philosophie besteht darin, dass sie die praktisch nötigen Ermöglichungsstrukturen und Grenzen anthropologischer Vergleiche in der personalen Lebensführung aufdeckt. Sie leistet diese Rekonstruktion, indem sie phänomenologische, hermeneutische und dialektische Methoden kombiniert, um qualitative Grenzerfahrungen, deren Deutung und Interpretation philosophisch untersuchen zu können. Theoretisch setzt diese Untersuchung auf die lebenspraktische These, dass sich das Wesen des Menschen nicht feststellen lässt, sondern auch künftig der personalen Lebensführung unergründlich bleibt. Die naturphilosophische Fundierung bioanthropologischer Vergleiche legt die exzentrische Positionalität als den Ermöglichungs- und Begrenzungsgrund frei. Die sozial- und kultur-philosopische Fundierung sozial- und kultur-anthropologischer Vergleiche rekonstruiert das privat-öffentliche Doppelgängertum von Personen in ihrer Mitwelt als diesen Grund. Die geschichtsphilosophische Fundierung politisch-anthropologischer Vergleiche legt zumindest immanent transzendente Utopien als denjenigen Ermöglichungs- und Begrenzungsgrund frei, der sich dem Umgang mit einem globalen Hochkapitalismus gewachsen zeigen kann.

This volume examines the specifics of Plessner's philosophy in comparison with the conceptions of Dewey, Freud, Habermas, Heidegger, Jaspers, Kant, Nietzsche, v. Uexküll and today's brain, cognition and behavioral research. It shows how philosophical anthropology overcomes the speciesism, ethnocentrism, anthropocentrism of modernity in favour of a common and open future of personal life forms.

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This eBook is made available Open Access under a CC BY-NC-ND 4.0 license:

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0

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