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Kalter Krieg auf dem indischen Subkontinent : Die deutsch-deutsche Diplomatie im Bangladeschkrieg 1971 / Alexander Benatar.

By: Benatar, Alexander [author.].
Contributor(s): Leibniz-Zentrum Moderner Orient [funder.].
Material type: materialTypeLabelBookSeries: ZMO-Studien ; 38.Publisher: Berlin ; Boston : De Gruyter, [2020]Copyright date: ©2020Description: 1 online resource (VIII, 257 p.).Content type: text Media type: computer Carrier type: online resourceISBN: 9783110682038.Subject(s): Bangladeschkrieg | Cold War, Bangladesh Liberation War, Détente, Diplomatic History | Diplomatiegeschichte | Détente | Kalter Krieg | HISTORY / WorldOnline resources: Open Access | Cover
Contents:
Frontmatter -- Inhalt -- 1. Bundesrepublik, DDR und der Konflikt um Ostbengalen -- 2. Vorgeschichte des Bangladeschkriegs -- 3. Indien und Pakistan auf der Suche nach Verbündeten -- 4. Der Kalte Krieg erreicht Südasien -- 5. Der Dritte Indisch-Pakistanische Krieg -- 6. Bangladesch und DDR bangen um Anerkennung -- 7. Zwei deutsche Staaten offiziell in Südasien -- 8. Verflochtene Regionalkonflikte: Eine Bilanz -- Quellen und Literatur -- Index
Title is part of eBook package:EBOOK PACKAGE COMPLETE 2020Title is part of eBook package:EBOOK PACKAGE History 2020Summary: 1971 was a critical year for India and Pakistan and also for West and East Germany. The Third India–Pakistan War led to the independence of Bangladesh, at the same time that the German–German policy of détente sought to surmount the East–West conflict. The global Cold War influenced both regional conflicts and linked them to each other. However, at their points of intersection, they were also bounded by the influence of the great powers.Summary: In den Jahren 1971/72 waren in Mitteleuropa und Südasien zwei gegenläufige Bewegungen zu beobachten. Während die deutsch-deutsche Entspannungspolitik den Ost-West-Konflikt zu überwinden suchte, entspann sich zwischen den beiden Nachfolgestaaten Britisch-Indiens ein Krieg, der zur Teilung Pakistans und Gründung Bangladeschs führen sollte. Indien unterstützte die bengalische Unabhängigkeitsbewegung gegen die pakistanische Zentralregierung.Entscheidend sind hierbei die unterschiedlichen Block-Allianzen der jeweils agierenden Nationalstaaten: Waren Bundesrepublik und DDR ihre Loyalitäten im Kalten Krieg recht klar, so blieben sie im bündnisfreien Indien bewusst weitaus unklarer. Dennoch war mit Abschluss des Indisch-Sowjetischen Freundschaftsvertrages im August 1971 eine (vor allem sicherheitspolitische) Annäherung der indischen Regierung an die UdSSR zu beobachten, derweil Pakistan schon früher zu einem wichtigen strategischen Partner der USA auf dem Subkontinent avanciert war.Ausgehend von der Hypothese, dass für Bundesrepublik und DDR Anfang der 1970er Jahre die Auseinandersetzung miteinander ihre Loyalitäten im Kalten Krieg überwog, untersucht die vorliegende Arbeit die Haltung der beiden deutschen Staaten im Bangladeschkrieg.
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Frontmatter -- Inhalt -- 1. Bundesrepublik, DDR und der Konflikt um Ostbengalen -- 2. Vorgeschichte des Bangladeschkriegs -- 3. Indien und Pakistan auf der Suche nach Verbündeten -- 4. Der Kalte Krieg erreicht Südasien -- 5. Der Dritte Indisch-Pakistanische Krieg -- 6. Bangladesch und DDR bangen um Anerkennung -- 7. Zwei deutsche Staaten offiziell in Südasien -- 8. Verflochtene Regionalkonflikte: Eine Bilanz -- Quellen und Literatur -- Index

Open Access https://purl.org/coar/access_right/c_abf2 unrestricted online access star

1971 was a critical year for India and Pakistan and also for West and East Germany. The Third India–Pakistan War led to the independence of Bangladesh, at the same time that the German–German policy of détente sought to surmount the East–West conflict. The global Cold War influenced both regional conflicts and linked them to each other. However, at their points of intersection, they were also bounded by the influence of the great powers.

In den Jahren 1971/72 waren in Mitteleuropa und Südasien zwei gegenläufige Bewegungen zu beobachten. Während die deutsch-deutsche Entspannungspolitik den Ost-West-Konflikt zu überwinden suchte, entspann sich zwischen den beiden Nachfolgestaaten Britisch-Indiens ein Krieg, der zur Teilung Pakistans und Gründung Bangladeschs führen sollte. Indien unterstützte die bengalische Unabhängigkeitsbewegung gegen die pakistanische Zentralregierung.Entscheidend sind hierbei die unterschiedlichen Block-Allianzen der jeweils agierenden Nationalstaaten: Waren Bundesrepublik und DDR ihre Loyalitäten im Kalten Krieg recht klar, so blieben sie im bündnisfreien Indien bewusst weitaus unklarer. Dennoch war mit Abschluss des Indisch-Sowjetischen Freundschaftsvertrages im August 1971 eine (vor allem sicherheitspolitische) Annäherung der indischen Regierung an die UdSSR zu beobachten, derweil Pakistan schon früher zu einem wichtigen strategischen Partner der USA auf dem Subkontinent avanciert war.Ausgehend von der Hypothese, dass für Bundesrepublik und DDR Anfang der 1970er Jahre die Auseinandersetzung miteinander ihre Loyalitäten im Kalten Krieg überwog, untersucht die vorliegende Arbeit die Haltung der beiden deutschen Staaten im Bangladeschkrieg.

funded by Leibniz-Zentrum Moderner Orient

Mode of access: Internet via World Wide Web.

This eBook is made available Open Access under a CC BY-NC-ND 4.0 license: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0 https://www.degruyter.com/dg/page/open-access-policy

In German.

Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 08. Jun 2020)

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