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Das Sekundärwerk zu Elfriede Jelineks Œuvre ist engagiert und umfassend; dennoch mangelt es auch Jahre nach dem Nobelpreis immer noch an schlüssigen Interpretationsansätzen. Eine systematische Engführung mit zeithistorischen Theorien zu innerösterreichischen Gedächtnisdiskursen fehlte bislang zur Gänze.Im Rahmen dieser Studie bietet Sylvia Paulischin-Hovdar daher eine neue Herangehensweise mit zeitgeschichtlicher Perspektivierung an. Sie unterzieht das Skandalstück „Burgtheater“, den Gespensterroman „Die Kinder der Toten“ und den Bühnenmonolog „Das Lebewohl“ einer exemplarischen Interpretation. Die Ergebnisse sprechen für die Effizienz der vorgeschlagenen Methode, welche die historischen Dimensionen literarischer Texte auslotet, aber auch die Textualität von Geschichte hinterfragt.
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In German.
9783205206125
10.7767/9783205206125 doi
Filmtheorie, Kriegsrhetorik, Lev Tolstoj, Marina Abramovic, Medial inszenierte Gewalt, Sergej Ejzenstejn, Sowjetische Massenmedien, Werner Herzog, Wirkungsästhetik. LITERARY CRITICISM / European / German.