Frontmatter -- Inhalt -- Einleitung: Wahrnehmung - Körper- Bewegung -- Wahrnehmen und Erinnern: Irritationen von Erwartung und Gewohnheit -- Strukturen: Prägnanz -- Statik/Dynamik: Verflüchtigung -- Bedeutung: Desemantisierung -- Bewegen: Dynamik des Möglichen -- Einleitung -- Körpergedächtnis -- Komplexität: Enthierarchisierung, Dezentrierung, Dynamisierung -- Bewegungsfluss: Entspannung und Enthierarchsierung -- Geschwindigkeit: Auflösung in Beschleunigung und Verlangsamung -- Körper und Bewegung: Eigensinn und Bewegtheit -- Einleitung -- Materialisierung von Erfahrungen -- Zwischen Kontrolle und Eigensinn -- Verwandlung und Verformung -- Bewegte Körper- körperliche Bewegung -- Wahrnehmung: Körperbewegung leiblich begreifen -- Einleitung -- Sinn: Leiblicher Mitvollzug -- Zeit: Flächigkeit und Intensität des Augenblicks -- Ästhetische Erfahrung -- Schluss: Körper denken in Bewegung -- Anhang -- Personenglossar -- Verzeichnis der Choreographien -- Literaturverzeichnis
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William Forsythe und Saburo Teshigawara zeigen in ihren Choreographien eigensinnige Körper, die einer bewegungsimmanenten Logik folgen. Auf diese Weise erreicht der Tanz eine hohe Komplexität, extreme Geschwindigkeiten und einen kontinuierlichen Fluss. Diese Qualitäten sprechen das Körperwissen des Zuschauers an, der das Geschehen mit Hilfe seines Bewegungssinnes mitvollzieht. So wird deutlich, wie wesentlich und prägend die körperlichen Kompetenzen des Zuschauers für seine Wahrnehmung der bewegten Körper ist.Die Studie betrachtet tänzerische Körperbewegung, ohne diese in Bedeutungen stillzustellen. Vielmehr hebt sie ihren Eigensinn und ihre Prozesshaftigkeit hervor und arbeitet die aus der Tanzpraxis stammenden Begriffe »Bewegungssinn« und »Bewegungslogik« wissenschaftlich aus.
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