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Leben lesen : Zur Theorie der Biographie um 1800 / Tobias Heinrich.

By: Material type: TextTextLanguage: German Publisher: Köln : Böhlau Verlag, [2016]Copyright date: ©2016Description: 1 online resource (199 p.)Content type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783205204671
Subject(s): Online resources:
Contents:
Frontmatter -- Inhalt -- Einleitung -- 1. Gedächtnis -- 2. Bild -- 3. Exempel -- 4. Kollektiv -- 5. Schrift -- Resümee und Ausblick -- Literaturverzeichnis -- Personenregister -- Backmatter
Summary: In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erlangt die Gattung der Biographie im deutschen Sprachraum eine bis dahin beispiellose Popularität. Zeitgleich werden in Monographien und Denkschriften sowie in den programmatischen Vorreden der zeitgenössischen Biographiesammlungen erstmals die theoretischen Grundlagen biographischen Schreibens systematisch reflektiert. Tobias Heinrich beschreibt diese Debatte entlang fünf zentraler Themenfelder: Gedächtnis, Bild, Exempel, Kollektiv und Schrift. Gezeigt wird, wie in der individuellen Lebensbeschreibung ältere Konzepte der Erinnerungskultur und der erbaulichen Lektüre mit dem zeitgenössischen Begehren von Physiognomie und Psychologie nach der Lesbarkeit des Menschen verschmelzen, um damit die hermeneutische Biographik der Moderne hervorzubringen.
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Frontmatter -- Inhalt -- Einleitung -- 1. Gedächtnis -- 2. Bild -- 3. Exempel -- 4. Kollektiv -- 5. Schrift -- Resümee und Ausblick -- Literaturverzeichnis -- Personenregister -- Backmatter

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In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erlangt die Gattung der Biographie im deutschen Sprachraum eine bis dahin beispiellose Popularität. Zeitgleich werden in Monographien und Denkschriften sowie in den programmatischen Vorreden der zeitgenössischen Biographiesammlungen erstmals die theoretischen Grundlagen biographischen Schreibens systematisch reflektiert. Tobias Heinrich beschreibt diese Debatte entlang fünf zentraler Themenfelder: Gedächtnis, Bild, Exempel, Kollektiv und Schrift. Gezeigt wird, wie in der individuellen Lebensbeschreibung ältere Konzepte der Erinnerungskultur und der erbaulichen Lektüre mit dem zeitgenössischen Begehren von Physiognomie und Psychologie nach der Lesbarkeit des Menschen verschmelzen, um damit die hermeneutische Biographik der Moderne hervorzubringen.

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